A. weltweite Brüder-Unität\A.12. Werke und Einrichtungen

Vorstand der Aussätzigenasyl-Stiftung »Jesushilfe« in Jerusalem

Laufzeit 1867 – 1931

Geschichte Jesushilfe wurde 1865 von der pommerschen Baronin von Keffenbrink gegründet als Anstalt für Leprakranke. Sie wurde 1867 in Jerusalem eröffnet; das Hauselternpaar Trappe wurde von der Brüdergemeine gestellt. 1881 übernahmen die Provinzen der Brüder-Unität Jesushilfe als Werk der Gesamtunität. Die Verwaltung geschah von einem von der Generalsynode eingesetzem Verwaltungs- Ausschuss von drei Mitgliedern in Berthelsdorf, ab 1913 in Herrnhut. Daneben gab es ein Lokalkomitee (Kuratorium) in Jerusalem, das im Namen der Unitätsdirektion (UD) die unmittelbare Aufsicht führte und aus Mitgliedern der Deutsch- Evangelischen Gemeinde in Jerusalem bestand. 1917 wurde das Aussätzigenasyl eine Stiftung. Die Leitung ging 1922 über auf die Britische Unitätsprovinz. Ein Teil der Akten wurde vor 1917 in das Altbestand des Archivs eingearbeitet (R.15.P). 1990 wurde dieser Teil mit den späteren, noch unverzeichneten Akten von Annette Böhm aufgenommen.

Inhalt Der Bestand enthält Korrespondenz, Jahresberichte, Personalakten, Kartenmaterial und Baupläne, Finanzakten und Literatur.

Der Bestand ist wie folgt gegliedert Allgemeines, Korrespondenz des Vorstandes, Mitarbeit in Kommissionen und Reisen des Vorstandes, Kartenmaterial, Finanzen.

Zugangsbestimmungen Der Bestand ist öffentlich zugänglich. Edition der im Bestand enthaltenen Akten ist nur mit schriftlicher Genehmigung der Direktion der Evangelischen Brüder-Unität möglich.

Sprache/Schrift Englisch, Deutsch

Erhaltung gut